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Grafschafter Fußwallfahrt

Die 14. Grafschafter Fußwallfahrt der Pfarrei Grafschaft Christkönig hatte in diesem Jahr das Kloster Steinfeld in der Eifel zum Ziel.
Die Pilgergruppe
Datum:
8. Sept. 2026
Von:
Joachim und Gabriele Opfer

In vier Tagen konnten 21 Pilger beim Wandern durch Wälder und Felder, über die Höhen der Eifel und entlang idyllischer Bachläufe die Natur erleben, Gemeinschaft mit Gleichgesinnten erfahren und sich mit anderen über ihre Glaubenserfahrungen austauschen.

Anregungen hierzu gaben an jedem Tag ein Morgenlob, mehrere Stationen unterwegs mit geistlichen Impulsen, Liedern und Gebeten sowie ein Gottesdienst und ein Abendlob.

Nach intensiven und erlebnisreichen Tagen kommt auch die entspannte Geselligkeit an den Abenden nicht zu kurz.

Jede Wallfahrt steht unter einem Leitmotiv: Die Wallfahrt 2024 z. B. widmete sich am Beispiel des in Birresdorf geborenen und im letzten Jahr selig gesprochenen Märtyrerbischofs Eduard Profittlich dem Thema Glaubenszeugen. Die Wallfahrt 2025 griff das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ auf. In diesem Jahr wurde der im 1. Korintherbrief gepriesene Dreiklang „Glaube – Hoffnung – Liebe“ mit Impulsen zum Thema „Liebe“ komplettiert.

Am Donnerstag, den 27. August, trafen wir uns in der Kirche in Ringen und fuhren nach dem ersten Impuls zur Begrüßung mit dem Bus nach Berg-Krälingen. Von dort führte uns die erste Tagesetappe nach Bad Münstereifel. Die zweite Tagesetappe am Freitag hatte schon das Kloster Steinfeld zum Ziel. Am Samstag konnten wir dann bei einer Rundwanderung die Umgebung des Klosters erkunden und genießen. Ein Highlight war dabei der Gottesdienst in der Kirche in Sistig, wo wir sehr gastfreundlich empfangen wurden. Ein engagiertes Gemeindemitglied sorgte dafür, dass wir die dortigen Räumlichkeiten für die Mittagspause nutzen konnten, erklärte uns die sehenswerten Deckenmalereien und präsentierte uns die Register der hörenswerten Orgel.

Am Sonntagmorgen feierten wir in der Basilika die hl. Messe und konnten anschließend im Klostergarten den „Garten der Stille“ und ein Labyrinth erleben oder den Vormittag gemütlich im Klostercafé ausklingen lassen. Nach dem Mittagessen in der Klosterschänke fuhren wir mit dem Bus zurück zur Ringener Kirche, wo uns Pfarrer Burg mit Glockengeläut zum abschließenden Impuls empfing.

Ein ganz besonderer Dank gilt Pfarrer Robert Görres, der auch in diesem Jahr wieder die heiligen Messen mit uns feierte, und Beate Röhn vom Deutschen Roten Kreuz, die uns mit dem DRK-Fahrzeug begleitete, die Koffer zu den Unterkünften transportierte und uns immer das sichere Gefühl gab, dass im Falle eines Falles Hilfe zur Stelle ist.

Joachim und Gabriele Opfer